Abfallwirtschaft

An unserem Betriebsstandort nehmen wir große Mengen an Beton-, Ziegel-, Erd- und gemischten inerten Abfällen an. Die angenommenen Materialien werden geprüft, aufbereitet und so weit wie möglich wiederverwertet oder in den Materialkreislauf zurückgeführt.

Abfalltransport

Für alle Abfallarten, die an unseren Betriebsstandorten angenommen werden dürfen, verfügen wir über eine landesweit gültige Genehmigung zum Abfalltransport. Unser eigener Fuhrpark mit neun Fahrzeugen sowie unser umfangreiches Netzwerk an Transportunternehmen ermöglichen es uns, die Abfalltransportaufträge unserer Kunden kurzfristig abzuwickeln – von Mengen ab 1–2 m³ bis hin zu über 1.000 m³. Dabei übernehmen wir sowohl den Transport zu unseren eigenen Betriebsstandorten als auch die Lieferung an einen vom Auftraggeber angegebenen Empfänger.

Günstige Abfalltransportbedingungen können wir insbesondere in Győr und Umgebung anbieten. Bei individuellen Anforderungen bedienen wir jedoch auch gerne weiter entfernte Ziele.

Abfallannahme

Die Glázer-Transz Kft. gehört zu den führenden Unternehmen der Region bei der Annahme inerter Bau- und Abbruchabfälle. Welche Abfallarten angenommen werden dürfen, ist in unserer von der Umweltschutzbehörde erteilten Betriebsgenehmigung festgelegt. Die Abfallannahme erfolgt an unserem Betriebsstandort Győr III, 9027 Győr, Homokbánya utca, Flurstücksnummer 01145/52.

Zu den am häufigsten angenommenen Abfällen gehören Beton, Ziegel, Dachziegel, Betonbruch, Asphaltaufbruch, Erde und Steine sowie gemischte Bau- und Abbruchabfälle und Ziegelbruch.

Für alle Anlieferer ist wichtig zu wissen, dass wir keine mit Fremdstoffen verunreinigten Abfälle annehmen! Insbesondere unerwünscht sind leichte Bestandteile von Bau- und Abbruchabfällen (papier, folien, säcke, gipskarton, holz usw.) sowie holzige und krautige Pflanzenabfälle.

Die am Standort angelieferten Abfälle werden bei der Ankunft geprüft, eingestuft und anschließend je nach Abfallart der entsprechenden Behandlung zugeführt. Sämtliche angenommenen Abfälle werden einer Verwertung zugeführt.

Abfallbehandlung und -verwertung

01. Recycling und Verkauf

Ein erheblicher Teil der bei Bauarbeiten in der Region Győr anfallenden Betonabfälle, die vor Ort nicht verwertet werden können, wird zu unserem Betriebsstandort gebracht – jährlich fast 20.000 Tonnen. Nach dem Wiegen und der Einstufung werden die Abfälle zwischengelagert. Große Betonstücke mit einem Gewicht von bis zu 5–6 Tonnen werden mit einer an einem Bagger montierten Brechzange zerkleinert. Anschließend werden sie mit speziellen Maschinen weiter gebrochen, wobei die enthaltenen Metallteile mithilfe eines Magnetabscheiders entfernt werden. Der so gewonnene Betonbruch wird nach einer Qualitätsprüfung als Baustoff gelagert und verkauft. Wir bedienen unsere Kunden sowohl durch Beladung an unserem Standort als auch durch direkte Lieferung. Die Abrechnung erfolgt auf Grundlage des auf einer geeichten 60-Tonnen-Brückenwaage ermittelten Gewichts. Der Betonbruch eignet sich hervorragend für den Straßenbau. Durch seinen Einsatz können wir natürliche Rohstoffe ersetzen und damit zur Kreislaufwirtschaft beitragen.

Mit einer ähnlichen Technologie nehmen wir auch saubere Asphaltabfälle und Ziegelbruch an und bereiten diese auf. Letzteren verkaufen wir als zerkleinertes Ziegelmaterial.

Die an unserer Abbaustätte angelieferte Erde wird geprüft und, sofern sie dafür geeignet ist, als Verfüllmaterial verwertet. Die fachgerechte Sortierung erfolgt mithilfe einer Siebmaschine, mit der auch feine Bodenfraktionen mit einer Korngröße von maximal 20 mm hergestellt werden können.

02. Verwertung im Rahmen der Rekultivierung

Die Glázer-Transz Kft. gilt als zuverlässige Anlaufstelle für die Annahme und Verwertung schwerer mineralischer Fraktionen von Bau- und Abbruchabfällen aus der Region und verfügt dabei über nahezu unbegrenzte Annahmekapazitäten.

Die angenommenen gemischten Bau- und Abbruchabfälle, die nicht anderweitig stofflich verwertet werden können, werden bei Bedarf aufbereitet: durch Zerkleinern, Homogenisieren und Sortieren. Anschließend werden sie im entsprechenden Verhältnis mit bodenartigen Materialien vermischt und im Rahmen der Verfüllung schichtweise eingebracht. Auf diese Weise werden die Materialien bei der Rekultivierung der Abbaustätte verwertet.

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