Rohstoffgewinnung und Rekultivierung

Die Glázer-Transz Kft. besitzt und betreibt mehrere Abbaustätten.

Gewinnung mineralischer Rohstoffe

Die Glázer-Transz Kft. besitzt und betreibt mehrere Abbaustätten in der Region Győr. Ziel des Abbaus ist die fachgerechte Erschließung, Gewinnung und Nutzung natürlicher mineralischer Rohstoffe für die Industrie und Privatkunden.

Der Prozess beginnt mit dem Abtragen der oberen humushaltigen Bodenschicht, die für die spätere Rekultivierung getrennt gelagert wird. Anschließend erfolgt der stufenweise Abbau des Rohmaterials sowie dessen Zwischenlagerung oder direkter Abtransport gemäß dem genehmigten technischen Betriebsplan der Abbaustätte. Die Gewinnung erfolgt unter Einhaltung der Arbeitsschutzvorschriften und unter Aufsicht der zuständigen Bergbaubehörde.

Je nach Verwendungszweck wird das gewonnene Material klassiert, sortiert, auf seine Qualität geprüft und entsprechend zertifiziert. Für den Materialtransport setzen wir Lade- und Transportmaschinen mit geeigneter Leistung ein. Eine genaue Verwiegung und Abrechnung gewährleisten eine nachvollziehbare Materialbewirtschaftung.

Ein wichtiger Bestandteil unserer Tätigkeit ist die Reduzierung der Umweltbelastung. Dazu gehört die Staubbindung auf den Transportwegen, für die wir ein eigenes Bewässerungsfahrzeug einsetzen.

Nach dem Abbau ist die Rekultivierung ein wesentlicher Bestandteil des Bergbaubetriebs. Sie dient der Wiederherstellung der Flächen und der Sicherstellung ihrer späteren Nutzbarkeit. Die Glázer-Transz Kft. führt den gesamten Abbauprozess unter Berücksichtigung dieser langfristigen Verantwortung durch.

Abtragung und Sicherung des Oberbodens

Die bei der Erschließung einer Abbaustätte abgetragene obere, humushaltige Bodenschicht wird gesondert gelagert. Dieses erdähnliche Material ist nicht für den Verkauf bestimmt. In den meisten Fällen gilt es als fruchtbarer Oberboden und unterliegt damit den Bestimmungen des ungarischen Gesetzes Nr. CXXIX von 2007 über den Schutz landwirtschaftlicher Böden.

Die Verwendung dieser Humusschicht ist im Rekultivierungsplan der Abbaustätte geregelt. Demnach wird das Material bei der endgültigen Schließung der Abbaustätte als oberste Schicht im Rahmen der Rekultivierung wieder aufgebracht.

Rekultivierung

Nach der Gewinnung der Rohstoffe erfolgt die Rekultivierung der Abbaustätten meist durch die Wiederverfüllung der entstandenen Abbauflächen. In der Abbaustätte III wird die Rekultivierung derzeit parallel zum Sandabbau durchgeführt. Dabei werden inerte mineralische Materialien zur Verfüllung verwendet, die zuvor zu Abfall geworden sind und für eine stoffliche Verwertung in anderer Form nicht mehr geeignet sind. Nicht gefährliche Bau- und Abbruchabfälle, die auf Grundlage einer von der Umweltschutzbehörde erteilten Verwertungsgenehmigung angeliefert werden, werden unter strenger Kontrolle und Dokumentation sortiert, zerkleinert und vorbehandelt. Im letzten Schritt des Verwertungsprozesses werden sie zur Verfüllung der durch den Sandabbau entstandenen Hohlräume eingesetzt. Das Verfüllmaterial, das einen erheblichen Anteil an mineralischem Bodenmaterial enthält, ermöglicht es, dass die Natur die vom Abbau betroffenen Flächen nach Abschluss der Tätigkeiten wieder zurückgewinnen kann.

Bei der Kiesabbaustätte X erfolgt die Rekultivierung in einer späteren Phase ebenfalls durch Wiederverfüllung der Abbauflächen und abschließende Abdeckung mit einer humushaltigen Bodenschicht. Nach einem verantwortungsvollen Abbaubetrieb, der sich über Jahrzehnte erstrecken kann, können die Flächen wieder land- oder forstwirtschaftlich genutzt werden. Diesen Kreislauf verfolgt die Glázer-Transz Kft. bei der Bewirtschaftung und dem Betrieb ihrer Kiesabbaustätten.

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